Axa Winterthur unter Spardruck
Zugleich verlangt die Axa-Konzernzentrale in Paris weitere Kostensenkungen. Und zwar müssten die Kosten pro Versicherten im Kollektivgeschäft von 470 auf 400 Franken reduziert werden. Im Einzel-Leben-Bereich dürfe die Verwaltung einer Police künftig nur noch 150 Franken kosten; derzeit liegt die Summe bei 250 Franken.
Drohbriefe an drei Kaderleute
Dies ergibt sich aus einem Mail, die Axa-Konzernchef Henri de Castries Ende Januar an die Mitarbeiter in Winterthur gesandt hatte. Laut «NZZ am Sonntag» wecken diese Ankündigungen die Befürchtung, dass ein weiterer Stellenabbau bevorstehe.
Firmensprecher Thomas Hügli widerspricht allerdings: «Wir schliessen weitere Entlassungen vorerst aus.»
Mehr noch: Sogar die 20 Freistellungen und Frühpensionierungen müssten nicht vollumfänglich ausgesprochen werden, weil einige Angestellte intern eine neue Stelle finden konnten.
Der Abbau hatte offenbar auch Drohbriefe gegen den Leben-Chef Anders Malmström und zwei weitere Führungskräfte provoziert. In der Folge kam es zu einer verstärkten Polizei- und Security-Präsenz am Firmensitz in Winterthur.











