Rainer-Marc Frey nimmt das Heft wieder in die Hand
Im letzten Jahr bekam Frey allerdings auch bei seiner eigenen Finanzfirma Horizon 21 den harschen Gegenwind der Finanzkrise zu spüren. Das auf alternative Anlagen, namentlich auf Hedge-Funds und Private-Equity, spezialisierte Unternehmen musste hohe Einbussen in Kauf nehmen.
In zwei Schüben redimensioniert
«Wir mussten nach dem Kollaps von Lehman Brothers und AIG sofort über die Bücher, haben in zwei Schüben redimensioniert», gab Adrian Gut, der langjährige Partner von Rainer-Marc Frey an diesem Wochenende gegenüber der «NZZ am Sonntag» zu Protokoll.
Denn ihre auf Wachstum angelegte Strategie liess sich nicht mehr materialisieren. Kunden hätten auch bei Horizon 21 Mittel abgezogen, allen voran der grosse Investor und strategische Partner Swiss Re. Frey und Gut hätten die Swiss-Re-Beteiligung an Horizon 21 im Bereich Funds-of-Hedge-Funds wieder zurückgekauft.
Neustart mit vermögenden Privatkunden
Vor diesem Hintergrund ist der Neustart zu interpretieren, den Frey jetzt via Wochenendpresse publik gemacht hat. Künftig will er mit seiner Firma die Vermögensverwaltung für Privatkunden forcieren.
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