Fall UBS: Oswald Grübel zur Rücktrittsfrage
Das Interview, das die «Tagesschau» mit Oswald Grübel zum Skandal von London ausstrahlte, dauerte gut drei Minuten – anfangs ging es um die Frage, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Grübel lieferte hier vornehmlich die Erklärung, dass es sich schlicht um einen Betrug handelte, und solch eine Betrugsgefahr sei nie ganz auszuschliessen.
Schliesslich wendete sich das Gespräch der Rücktrittsfrage zu:
Viele fragen sich: Wer trägt die Schuld, dass so etwas überhaupt vorkommen konnte? Was sagen Sie?
Grübel: Nun, die Verantwortung trägt der CEO, und speziell wenn es in Grössenordnungen ist von nahezu 2 Milliarden Franken, bleibt da niemand anderes übrig als der CEO, also ich.
Die Umfrage in der finews.ch-Community ergab bis Sonntagabend, dass zwei Drittel einen Rücktritt von Oswald Grübel noch in diesem Jahr erwarten. Investmentbank-Chef Carsten Kengeter wird in der Finanzgemeinde als viel unsicherer eingeschätzt: Nur 17 Prozent erwarten, dass er im Amt bleiben kann. 










