«Wikileaks»: Und jetzt eine Grossbank
Das Material werde «einen wahren und repräsentativen Einblick geben, wie sich Banken auf dem obersten Management-Level benehmen», sagte Assange, «und ich nehme an, dass es Untersuchungen und Reformen stimulieren wird.»
Bislang kenne er nur ein vergleichbares Beispiel: die Enron-Emails. In einer weiteren Passage deutet Assange – ein Mann, der sich zunehmend als gewiefter Verkäufer geriert – an, dass er auch noch Material über BP habe.
Dass «Wikileaks» auch für eine Bank zum Problem werden kann, musste Julius Bär im Jahr 2008 erfahren: Damals wurden interne Dokumente ihrer Filiale auf den Cayman Islands über die Website publik. Julius Bär schaffte es vorübergehend, «Wikileaks» in den USA schliessen zu lassen, musste im März 2008 aber die Segel streichen.











